Nachhaltigkeit wird für Unternehmen zu einer Grundanforderung. Möglichst alles soll nachhaltig sein: Beschaffung, Produktion, Marketing, Fuhrpark, das Essen in der Kantine … Aber nachhaltige Texte, wie soll das gehen?

In vielen Texten gehen Nachhaltigkeit und Sprache nur eine lockere Verbindung ein.

Wer zum Thema „Texte und Nachhaltigkeit“ recherchiert, stößt zuerst auf Nachhaltigkeitskommunikation, z.B. Nachhaltigkeitsberichte. Diese Texte sind nicht im eigentlichen Sinn nachhaltig, nur ihr Inhalt ist es. Darüber hinaus findet man Texte, die für nachhaltige Unternehmen geschrieben wurden. Hier sehen sich Schreibende vor der Herausforderung, wie sie die nachhaltige Ausrichtung glaubwürdig vermitteln, z.B. anhand der Fragestelltung „Welche Wörter assoziieren wir mit Nachhaltigkeit?“. Auch dabei handelt es sich nicht um nachhaltige Texte, sondern um Textlösungen, die den Aspekt „Nachhaltigkeit“ in ihrem Wording transportieren. In beiden Fällen ist Nachhaltigkeit keine Eigenschaft von Texten selbst.

Wie integrieren wiR Nachhaltigkeit tief in die Sprache?

Das führt zu der Frage: Gibt es überhaupt Texte, die selbst nachhaltig sind? Die Antwort lautet ja! Denn unsere Expert:innen haben sie erfunden. Nachhaltige Texte made by DIVE umfassen alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen (ökonomisch, sozial, ökologisch). Und sie eigenen sich, die Kommunkation entscheidend zu verbessern.

Um einen nachhaltigen Text handelt es sich, wenn dieser folgende sprachliche Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt:

1. Markenkonformität
Marken verleihen Unternehmen Identität, Profil, Haltung. Sie geben Orientierung, wecken Emotionen und schaffen Vertrauen. Das macht den Faktor Marke zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Indem wir in Texten so viel „Marke“ wie möglich erlebbar machen, unterstützen wir die Markenwirksamkeit insgesamt. Ein gutes Instrument, um die Übertragung von Marken- auf Spracheigenschaften zu regeln, ist eine Corporate Language.

2. Verständlichkeit
Verständliche Texte helfen, Rückfragen zu vermeiden, senken interne Prozesskosten und steigern die Kundenzufriedenheit. Durch Optimierung der Textverständlichkeit trafen wir zu einer schlanken Kundenkommunikation und nachhaltigen Kundenbeziehungen bei. Imdem Sie für wengiger Telefonate, E-Mails und Briefe sorgen, wirken sich in direkter Weise ressourcenschonend aus.

3. Kund:innenenfreundlichkeit
Kund:innenfreundliche Texte stellen die Empfänger:innen in den Mittelpunkt und thematisieren ihre Bedürfnisse. Auf diese Weise schaffen sie Vertrauen und stärken die Bindung an das Unternehmen. Treue Kund:innen bleiben dem Unternehmen länger erhalten, sprechen Empfehlungen aus und sind eher bereit, Fehler zu verzeihen.

4. Sprachliche Inklusion
Sprachliche Inklusion basiert auf der Anerkennung gesellschaftlicher Diversität. Unter dieser Prämisse verfasste Texte schließen niemanden aus. Sie richten ihr Angebot an alle Menschen. Dieses Ziel wird durch geschlechtergerechte Sprache (gegenderte oder genderneutrale Sprache) erreicht. Darüber hinaus kann eine barrierefreie „Leichte Sprache“ dafür sorgen, dass auch Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringen Deutschkenntnissen angesprochen werden.

5. Sprachlich-inhaltliche Integration
Nachhaltigkeit kann auch auf direktem Weg zum Ausdruck gebracht werden – siehe unsere Rechercheergebnisse oben. In diesem Fall wird Nachhaltigkeit inhaltlich-thematisch in den Text eingebunden und/oder auf Wortebene akzentuiert.

6. Nachhaltige Distribution/Produktion
Texte stehen nicht im luftleeren Raum, sondern auf Websites, in E-Mails, Broschüren, Flyern, Briefen und vielen anderen Medien mehr. Durch Wahl „grüner“ Stromanbieter, klimaneutrales Hosting, Begrenzung von Textumfängen, Verwendung mineralölfreier Druckfarben und Recyclingpapier, Vermeidung von Überproduktionen, Beachtung von Portogrenzen und weitere Maßnahmen kann der ökologische Fußabdruck von Texten und ihrer Trägermedien reduziert werden.

Interessiert an nachhaltigen Texten für dein Unternehmen? Dann sprich uns an!